Allein im Großen

Figur & Landschaft

Ein Feld. Dahinter Himmel, sonst nichts. Und irgendwo darin, klein wie ein Komma, ein Mensch. Diese Serie kommt immer wieder auf dieselbe leise Frage zurück: Wie wenig Platz nehmen wir eigentlich ein? Da steht einer am Straßenrand, ein Wagen schießt vorbei, er rührt sich nicht. Ein anderer ist oben auf dem Hügel kaum noch auszumachen. Bilder vom Schauen, vom Aushalten eines Ortes, der einen mühelos übertrifft. Und davon, wie Alleinsein sich auf einmal anfühlen kann wie ein Zuhause. Jung sein heißt oft genau das: Die Welt liegt offen, und man bleibt stehen und sieht ihr beim Größerwerden zu.